Dafür setze ich mich ein:

Kinder fördern, Eltern stärken

Wichtig ist mir hierbei ein gut funktionierendes Schulsystem, das auf den tatsächlichen Bedarf ausgerichtet ist. Die Schulen sind dabei wie bisher in einem guten baulichen Zustand zu halten.

Dazu gehört die materielle und sachliche Ausstattung der Schulen auf hohem Niveau zu sichern und die Einführung und Umsetzung eines Medienentwicklungsplanes voranzutreiben. Dies gilt gleichermaßen für die gemeinsam mit der Stadt Uetersen im Zweckverband unterhaltene Gemeinschaftsschule, die Klaus-Groth-Schule als auch für unsere Grundschulen, die Fritz-Reuter-Schule und die Johannes-Schwennesen-Schule.

Einen ebenso hohen Stellenwert hat für mich der weitere Ausbau umfassender, finanzierbarer und hochwertiger Kinder-Tagesbetreuung zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Die familienfreundliche Stadt Tornesch muss sich stetig an dem Bedarf orientieren, um für alle Kinder einen passgenauen Kindergartenplatz vorhalten zu können.

Besonders wünschenswert wäre die Kooperation mit vor Ort ansässigen Wirtschaftsunternehmen. Hier sind neue Wege möglich. Eine erste Kooperation soll in Norderstedt zwischen der Stadt, einem Betreuungsverein und einem Wohnungsbauunternehmen entstehen. Ich werde meine Verbindungen nutzen und prüfen, ob auch für Tornesch bei Bedarf eine solche Kooperation und zu welchen Konditionen möglich ist, um noch mehr Kinderbetreuungsangebote zu schaffen.

Personelle Besetzung in unseren Kindertagesstätten und deren Finanzierung

Ganz besonders liegt mir am Herzen, Kinderbetreuung in guter Qualität sicherzustellen und gleichzeitig für alle Beteiligten finanzierbar zu halten. Die Elternbeiträge müssen mittel- bis langfristig deutlich gesenkt werden.

Daneben wäre es wünschenswert dort mehr Flexibilisierung der Betreuungszeiten zu realisieren, wo es erforderlich ist (Stichwort: Schichtarbeitsplätze).

Dies wird nur möglich sein, wenn genügend Fachkräfte zur Verfügung stehen. Dem bereits vorhandenen Fachkräftemangel wird nur durch eine veränderte Ausbildung der Erzieherinnen und Erzieher zu begegnen sein.

Dafür werde ich mich über die Interessenverbände der Kommunen, den schleswig-holsteinischen Gemeindetag, den Städteverband unter Beteiligung der Trägervertreter der Kindertagesstätten einsetzen.

Durch ein Duales Ausbildungssystem wären Theorie und Praxis schneller zu kombinieren und eine solche, dann vergütete, Ausbildung würde den Berufszweig noch interessanter machen.

Die Stadt Tornesch sollte sich zusammen mit den Trägern unserer Einrichtungen an der Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern beteiligen, um diese Kräfte langfristig an unsere Betreuungseinrichtungen zu binden - zumal im Kreisgebiet derzeit zahlreiche neue Kindertageseinrichtungen gebaut werden sollen und dafür zusätzlicher Personalbedarf entstehen wird.
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