Berichte

Auf dieser Seite sehen Sie zukünftig Presseberichte und Berichte zu Veranstaltungen.
_

Countdown Bürgermeisterwahl in Tornesch

Countdown Bürgermeisterwahl in Tornesch

Ja, ich habe dazugelernt im Wahlkampf.

Schließlich macht man so etwas in seinem normalen Berufsleben in einer Stadtverwaltung eigentlich niemals vorher. Ich habe mich bisher sicher zu sehr auf mein Fachwissen konzentriert, habe zu viele Fakten hineingelegt in meine Präsentation. Die vielen Zahlen kann im Detail auch der interessierteste Zuhörer kaum alle aufnehmen.

Deshalb möchte ich Ihnen hier noch meine Visionen für eine gute Entwicklung unserer Stadt erläutern.

Noch drei Tage bis zur Wahl …….

Wichtige Säulen für die Zukunft unserer Stadt außerhalb des Sozialbereiches mit Jugend, Schule und Kultur

Arbeitsplätze in Tornesch

Ohne Arbeit ist alles nichts –

In einigen Orten in Schleswig-Holstein müssen junge Menschen ihren Heimatort verlassen, um anderswo Arbeit zu finden. Zurück bleiben am Ende die Seniorinnen und Senioren ohne Nahversorgung, ohne Arzt und, und, und.

Die Stadt Tornesch hat wie keine andere Kommune im Kreis Pinneberg in den letzten Jahren Firmenansiedlungen erlebt und sich damit von einer Schlafstadt vor den Toren der Metropolregion Hamburg mit eher landwirtschaftlicher Prägung zu einer Boomtown entwickelt. Ein Ende ist mit dem neuen Gewerbegebiet Oha II an der A 23 nicht absehbar.

Aber diese Entwicklung muss jetzt aufgegriffen werden, solange die Wirtschaft „brummt“. Aktuell werden Gespräche mit Unternehmen geführt, die beabsichtigen deutlich mehr als 1000 neue Arbeitsplätze zu schaffen. Das wäre ein enormer Schritt in Richtung Zukunft, auch wenn vielleicht am Ende nicht alles eins zu eins umgesetzt wird. Der Standort an der Autobahn hat für die Stadt vor allem auch den Vorteil, dass dadurch nicht noch mehr Verkehr in die ohnehin bereits sehr verkehrsbelastete Ortsmitte hineingeholt wird.

Profitiert haben nicht nur diejenigen, die hier Arbeit fanden, sondern auch alle anderen, die mal ein Haus oder ein Stück Land verkauft haben. Tornesch hat sich entwickelt – diesen erfolgreichen notwendigen Weg möchte ich zusammen mit den politischen Vertreterinnen und Vertretern weitergehen.

Durchgangsverkehr

Das Wachstum unserer Stadt und vor allem auch der gesamten Region hat natürlich auch eine Kehrseite und das sind die Verkehrsprobleme bei einem kaum mitwachsenden Straßennetz für den motorisierten Individualverkehr. Einzig die K 22 wird eine gewisse Entlastung durch die Verlagerung des Durchgangsverkehrs (vor allem LKW) bedeuten. Vierspurige Straßen können hier jedenfalls nicht die Lösung sein.

Es gilt Alternativen zu fördern, wie das Angebot der abfahrenden Züge in Richtung Hamburg zu erhöhen - 2 x zum Hauptbahnhof und 2 x nach Altona, jede Stunde, so lautet die Forderung der Tornescher Bahninitiative, die ich gerne übernehme. Ist der Bahnhof Altona umgebaut, gibt es diese Alternativen ab 2024, so meine Informationen aus Kiel, über die ich bereits berichtete.

Für durchgehende attraktive Radwege von Norden nach Süden und von Westen nach Osten gibt es bereits heute Planungsaufträge. Mit einem derartigen Ansatz wird sowohl den Verkehrsproblemen vor Ort wie auch dem globalen Klimawandel Rechnung getragen.

Von und nach Uetersen soll lieber schnell eine Schnellbusverbindung – in fünf Stationen vom Buttermarkt zum Bahnhof unter Ausnutzung der Bahntrasse - eingerichtet werden als in einigen Jahrzehnten eine Bahnverbindung.

Das hat für mich erste Priorität.

Energiewende

Der Einsatz von Energie ist der Motor von allem, er hält unsere Wohnungen auch im Winter warm oder treibt Maschinen an. Energiewende bedeutet sparsamen Umgang mit Energie und vor allem der Einsatz von regenerativer Energieerzeugung, um den drohenden Klimawandel kurzfristig wenigstens abzumildern und langfristig zu stoppen.

Auch bei uns vor Ort gibt es mehr Starkregenereignisse oder Stürme im Sommer zu beobachten als in den Jahren zuvor. Die Stadt Tornesch hat in den vergangenen Jahren – um hier ein Zeichen zu setzen - dazu Bürgersolar ebenso gefördert wie private Photovoltaik oder das Blockheizwerk im Zentrum. Das war Klimaschutz im Kleinen.

In der Zukunft wird es vor allem darum gehen, technisch machbare Lösungen auch tatsächlich umzusetzen, z.B. die Wärmeüberschüsse der Tornescher Müllverbrennungsanlage weiter in die Gewerbegebiete zu transportieren. Damit lässt sich Wärme ebenso wie Kälte erzeugen. Bereits heute wird aus Bioabfall durch Vergärung Gas und Strom gewonnen.

Die besten Ergebnisse lassen sich immer nahe an den Verbrauchsstellen erzielen und deshalb muss die Energiewende auch jeweils vor Ort – hier in unserer Stadt - vollzogen werden und nicht nur irgendwo in der „Wüste“.

Dafür werde ich mich engagieren, damit die Welt lebenswert bleibt.

Finanzen

Eine sparsame Haushaltsführung ist die eine Seite der Medaille. Ich glaube, da kann man der Stadt bis heute nur wenige Vorwürfe machen. Dennoch benötigen wir ein Controlling und ein Risikomanagement. Auch wenn wir uns kaum teure Einrichtungen leisten und die Verwaltung sparsam besetzt ist. Für die Zukunft muss sich die Verwaltung noch mehr zu einem modernen, elektronisch unterstützten, Dienstleister entwickeln.

Ein solides Fundament auf der Einnahmeseite wird hierfür die Grundlage bilden. Deren Grundpfeiler sind die Steuerzahler – also Sie alle mit ihren Einkommenssteueranteilen oder der Grundsteuer – und natürlich die Leistungen der Gewerbebetriebe vor Ort. Für alle diese Leistungen müssen wir dankbar sein.

Eine vernünftige finanzielle Basis ist die Grundlage unseres Handelns vor Ort. Nur dadurch können wir die so dringend benötigten Leistungen, zu denen wir verpflichtet sind, wie Bildung von jungen und älteren Menschen oder die Unterstützung derer, die in eine soziale Notlage geraten sind, erfüllen oder die Arbeit der Sportvereine sowie die kulturellen Aktivitäten vor Ort u. v. m. unterstützen.

Daher scheint es mir wichtig, dass die finanzielle Basis auf einer Mischung von größeren wie mittleren Betrieben beruht, die möglichst aus unterschiedlichen Branchen kommen. Das verhindert eine allzu große Abhängigkeit von Einzelentwicklungen auch in konjunktureller Hinsicht.

Darauf werde ich achten, daran werde ich arbeiten.

Unser grünes Tornesch

Einen historischen Ortsmittelpunkt mit Marktplatz und Kirche und Rathaus haben wir nicht – leider. Dazu ist die Stadt Tornesch zu jung und nachträglich kann man das auch kaum herstellen, das wäre nur aufgesetzt.

Dass das Wohnen in Tornesch ganz attraktiv sein kann, dafür sind die ständig gestiegenen Einwohnerzahlen Beweis genug. Die ganz großen Neubaugebiete wird es in Zukunft aber eher nicht mehr geben. Stattdessen werden wir auf die sogenannte Nachverdichtung setzen, denn wir wollen das attraktive Wohnumfeld mit schützenswerter Natur auch weiterhin erhalten.

Da gibt es die Pinnauniederung im Süden, das Esinger Moor im Norden, im Osten den Staatsforst und dazwischen eine halbwegs intakte Knicklandschaft. Joggen und Spazierengehen, Radfahren und Reiten sind beliebte Freizeitaktivitäten unserer Bürgerinnen und Bürger.

Diese Umgebung zu erhalten und zu gestalten im Umfeld von Wohnsiedlungen und Gewerbeparks mit der Renaturierung des Moores und der Bildung von Neuwald, mit Apfelwanderweg und Blühwiesen für Bienen, muss das Ziel unserer Bemühungen sein.

Dafür ist Tornesch in der Vergangenheit mehrfach auf Landesebene ausgezeichnet worden – es ist immer auch der Versuch einer Vereinigung von Ökonomie und Ökologie oder von Wachstum auf der einen Seite und dem Bewahren auf der anderen Seite, oder wenigstens der Versuch von beidem hier bei uns im Kleinen!

Das eine wird auf Dauer nicht ohne das andere gehen.

Dafür stehe ich – bitte geben sie mir Ihre Stimme!

Ihre

Sabine Kählert

05.05.2018 - Einweihung der Alten Schule in Ahrenlohe

Heute wurden die Räume der Alten Schule an der Feuerwache feierlich eingeweiht. Mit Fördermitteln der EU wurden die Räume liebevoll saniert. Jetzt stehen sie der Dorfgemeinschaft Ahrenlohe, der Jugendfeuerwehr, der Jagdhornbläsergruppe Tornesch, aber auch anderen Institutionen zur Nutzung zur Verfügung. Unser Bürgermeister Roland Krügel freute sich in seiner Rede über den erfolgreichen Abschluss dieser Baumaßnahme, wies jedoch darauf hin, dass dies erst der Anfang gewesen sei für dieses Gebäude und weitere Maßnahmen folgen werden. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz. Zahlreiche geladene Gäste, unter Ihnen Schüler, die 1928 diese Schule besucht hatten, waren gern der Einladung gefolgt und bestaunten die schön sanierten Räume. Besonders erfreut zeigten sich Frau Münster vom Denkmalschutz, Herr Günther von der Aktivregion(Fördermittelgeber) und Frau Sonja Mußmann, die zuständige Architektin und ehemalige Mitarbeiterin der Stadt Tornesch. Herr Krügel stellte dar, wie diese Räume seit 1928 bis heute genutzt wurden. Unter andererm war 1983 auch das Jugendzentrum dort untergebracht. In den neuen Räumen hatte die freiwillige Feuerwehr Kaffee und selbstgebackene Kuchen für die Gäste vorbereitet. Die Dorfgemeinschaft hatte an Pinnwänden Fotos und Zeitungsausschnitte der Dorfabende angebracht - schöne Erinnerungen. Vor der Besichtigung der Räume hatte Bürgermeister Roland Krügel noch Gerätschaften für die Spezialeinheit Löschangriff an die Jugendfeuerwehr mit den Worten übergeben:
"Der Haushalt der Stadt Tornesch sieht zwar derzeit nicht so gut aus, aber diese Geräte werden von der Jugendfeuerwehr dringend benötigt. Bitte liebe Mitglieder der Jugendfeuerwehr, geht deshalb also pfleglich damit um." Diesen Appell werden die engagierten Jugendlichen ganz sicher beherzigen. Zum Dank dafür wurden für die Gäste noch Würstchen gegrillt. Ab 12.00 Uhr standen die neuen Räume auch für die Öffentlichkeit zur Besichtigung zur Verfügung. Es war eine tolle Veranstaltung bei strahlendem Sonnenschein und musikalischer Untermalung durch die Jagdhornbläser Tornesch. Danke für die Einladung.

Ihre
Sabine Kählert

04.05.2018 - Marktgespräche und Besuch auf dem Bahnhof

Liebe Tornescherinnen und Tornescher, liebe Marktbeschicker,
liebe Stadtwerkekollegen,

das war nun das vorerst letzte Marktgespräch vor der Wahl am 06.05.2018. Ich bedanke mich herzlich bei Ihnen, dass Sie mir Quartier auf dem Markt gegeben haben und Sie, liebe Tornescherinnen und Tornescher, so viel Interesse bekundet haben. Ab 6.30 Uhr war ich bereits auf dem Bahnhof und habe erfahren, dass sich die Bahnfahrer, die mit dem Fahrrad zum Bahnhof kommen, eine Fahrradgarage, wie die auf der Seite Hamburger Straße wünschen. Hell und einsehbar soll sie sein. Weiter wünschen sich die Fahrgäste einen größeren Unterstand auf dem Bahnsteig in Richtung Hamburg. Sie sind dort auf dem Bahnsteig Wind und Wetter ausgesetzt. Es ist allerdings Bahngelände und dann fängt die Odyssee der Zuständigkeitsfindung wieder an, aber ich werde meinen Kollegen bitten, mich zu unterstützen. Danke auch für die vielen Hinweise zu den Themen Schule und Kitas. Ich hatte eigentlich sehr zornige Bahnfahrer erwartet, aber Sie waren ausgesprochen freundlich und so bestätige ich auch gerne von hier aus nochmal, dass ich im Falle eines Wahlsieges selbstverständlich die Bürgerinitiative "Starke Schiene" unterstützen werde.
Auf dem Markt habe ich zahlreiche Anregungen zu den Themen Kinderbetreuung, Schule, Verkehr und Straßenausbau erhalten. Sehr herzlichen Dank dafür. Und Sie, lieber Herr Wiens (s. Foto) haben mir beim Abräumen am Ende geholfen. Liebe Marktbeschicker, liebe Kollegen von den Stadtwerken und liebe Frau Schnettler und Frau Henning - Danke für Kaffee, freundliche Worte und vieles mehr.

Herzliche Grüße
Ihre
Bürgermeisterkandidatin

Sabine Kählert

28.04.2018 - Frühlingsfest für Seniorinnen und Senioren im POMM 91

Das war ein schönes Fest für unsere Seniorinnen und Senioren in unserer Begegnungsstätte für Alt und Jung. Was mich besonders gefreut hat, war, dass auch die Bewohnerinnen und Bewohner des Alten- und Pflegeheimes Cecilienburg teilnahmen. Die Heimleiterin Frau Martin sorgt mit ihrem engagierten Team von Pflegerinnen und Pflegern für Transport und die Betreuung während der Veranstaltung. Das POMM 91 war liebevoll frühlingshaft geschmückt. Auf den Tischen stand etwas zu knabbern und es wurden Sekt, Orangensaft und alkoholfreie Getränke von Helferinnen und Helfern der Ortsvereine der Arbeiterwohlfahrt und des Deutschen Roten Kreuzes ausgeschenkt. Schön, dass die beiden Ortsvereine so gut zusammenarbeiten. Gemeinsam ist es leichter. Und dann ging es los: Das DJ Duo Herma & Werner Garbader legte viele den SeniorInnen bekannte Hits auf und es wurde geschunkelt und mitgesungen. Die Stimmung stieg und es wurde schließlich eifrig getanzt. Ich habe in viele sehr glückliche Gesichter geblickt, als ich Getränke gereicht habe. Eine gelungene Veranstaltung! Danke liebe AWO und liebes DRK im Namen der Seniorinnen und Senioren, die sich schon auf das nächste Frühlingsfest freuen......
(Bild 1: Helferteam beim Frühlingsfest, Bild 2: Ilse Mettjes, Vorsitzende des Ortsvereins der AWO und Manfred Irgens, Vorsitzender des Ortsvereins des DRK ließen sich nicht lange bitten, einen Tanz zu wagen, Bild 3: Gäste des Frühlingsfestes)

27.04.2018 - Kaffee und Kuchen für die Bewohner des betreuten Wohnens im Elfenstieg in Tornesch

Vielen Dank liebes Ehepaar Semmelhaack,

für die Einladung zu Kaffee und Kuchen in den Gemeinschaftsraum für das Betreute Wohnen der Pflege SH und Ihre Zeit für Gespräche, obwohl Sie am nächsten Tag in den Urlaub starten wollten.

Lieber Herr Schulz,

es hat mich sehr gefreut, als Sie mir mitteilten, dass Sie niemals besser gewohnt haben, als hier in Tornesch. Sie berichteten, dass Sie es in Hamburg nicht so gut gehabt hätten. Hier sei alles sehr gut zu erreichen und sie genießen ihre neue Wohnung und die Nachbarschaft sehr. Zugegeben, die Straßen und Wege sind noch nicht vollständig ausgebaut. Aber es geht weiter - die vor Ort positionierten Bagger werden am Montag wieder im Einsatz sein. Leider ist die Bauwirtschaft sehr ausgelastet und erfolgreiche Unternehmen, die im Einsatz sind, haben mehrere Baustellen abzuarbeiten.

Vielen Dank, Herr Semmelhaack, Ihnen und Ihrer Frau für Ihren persönlichen Einsatz um die Ausstattung der Gemeinschaftsräume.

Gestern haben Sie weiteres Mobiliar zur Komplettierung des Gemeinschaftsraumes zugesagt und haben den Bestellschein im Beisein aller Besucher an Ihre Verwalterin übergeben. Es ist schon einzigartig, dass ein Vermieter in einem solchen Umfang persönlich dafür sorgt, dass auch Flure und die Gemeinschaftsräume auf jeder Etage so liebevoll ausgestattet werden. Frau Krupski, die Betreuerin, kennt alle Mieterinnen und Mieter und unterstützt die Gemeinschaft. Mit zusätzlichen Tischen und Stühlen können noch mehr Personen an den Angeboten, wie gemeinsames Kochen, Spielenachmittage, oder einfach nur Klönschnacks bei Kaffee und Kuchen teilnehmen. In gemütlicher Runde bei Kaffee und Kuchen und unter Beteiligung des Vermieterehepaares wurde gescherzt und es herrschte ausgesprochen gute Laune.

Danke für den netten Nachmittag und die Möglichkeit mich nach Verteilung meines Flyers auch noch einmal persönlich als Bürgermeisterkandidatin bei Ihnen vorstellen zu dürfen. Ich habe auch die Wünsche nach einem Postkasten und einer Bushaltestelle aufgenommen. Ich werde prüfen, welche Möglichkeiten bestehen.

Herzliche Grüße

Ihre

Bürgermeisterkandidatin

Sabine Kählert

27.04.2018 - Marktgespräche

Liebe Tornescherinnen und Tornescher,

das Wetter war so schön und ich, als Frühaufsteherin, hatte richtig Lust schon früher auf den Markt zu gehen.

Ich wollte einmal das Aufbauen miterleben und außerdem hatte auch vorher noch einen Termin, der erfreulicherweise sehr schnell erledigt war. So habe ich umdisponiert und meinen Stand schon früher aufgebaut. Ich habe wieder die netten Tagesmütter getroffen und sie haben mich um Unterstützung gebeten. Als selbständig Tätige können sie sich krankenversichern, jedoch ohne Anspruch auf Krankengeld. Ja, das heißt, dass die Tagesmütter im Krankheitsfall kein Geld erhalten. Oftmals, so berichteten sie mir, setzen sie dann ihren knappen Urlaub ein, um nicht ihren Verdienst einzubüßen.

Sie würden sich erst gegen Verdienstausfall (Krankengeld) absichern können, wenn sie 6 Kinder zeitgleich betreuen würden. Das aber lassen die gegenwärtigen gesetzlichen Bestimmungen nicht zu, soll heißen, sie erhalten nur eine Pflegeerlaubnis für die zeitgleiche Betreuung von 5 Kindern. Im Rahmen der Neuordnung der Kinderbetreuung werde ich mich dafür einsetzen, dass hier eine Möglichkeit gefunden wird, die Situation der Tagesmütter zu verbessern.

Derzeit bekommen sie nur einen Zuschuss für die Ersteinrichtung. Ansonsten investieren sie in Privaträume und tragen das Risiko notwendiger Renovierungen. Sicherlich mit der Möglichkeit der steuerlichen Absetzbarkeit, aber eben nur im Rahmen des persönlichen Steuersatzes. Danke liebe Tagesmütter für Ihr Vertrauen und Ihre Offenheit. Danke auch an Sie, liebe TornescherInnen für die erneuten Ermutigungen für meine Bürgermeisterkandidatur und an Jutta Merling (Bild), die jahrelang den Mittagstisch für die Seniorinnen und Senioren im POMM 91 organisiert hat zusammen mit weiteren Helferinnen. Sie sorgte dafür, dass einsame ältere Menschen bei einem gemeinsamen Mittagstisch ins Gespräch kommen. Der Mittagstisch wurde nach Eröffnung des „Kleinen Friedrich“ eingestellt, weil jetzt die Möglichkeit besteht, dort täglich eine warme Mittagsmahlzeit einzunehmen. Dort kann man spontan zwischen mehreren Gerichten auswählen und im Anschluss noch einen Kaffee oder Nachtisch genießen. Das Angebot im „Kleinen Friedrich“ wird auch von vielen Montagearbeitern angenommen.

26.04.2018 - Bericht auf Facebook zum Thema "Stuttgart 21"

Was hat eigentlich unser Bahnhof Tornesch mit Stuttgart 21, Altona-Nord und Elmshorn zu tun?

Mehr als wir alle denken. Denn mit den Umbauten der hier genannten Bahnhöfe werden Erweiterungen des Schienennetzes geschaffen, die durchaus Auswirkungen haben bis nach Tornesch.
Nachdem die Beseitigung des Schienenengpasses zwischen Elmshorn und Pinneberg nicht in die vordringlichen Maßnahmen des Bundesverkehrswegeplanes 2030 aufgenommen wurde, soll nun der Bahnhof Elmshorn als Alternative umgebaut werden. Dabei soll ein weiteres Haltegleis mit Bahnsteigkante entstehen, um das alte Gleis als Überhol- oder Ausweichgleis nutzen zu können. Wie dringend dieses Gleis gebraucht wird, hat sich gerade vor wenigen Wochen erst gezeigt.
Während der Bauarbeiten zum Einbau einer Weiche fuhr ein Zug in die Baustelle und entgleiste. Tagelang war die Strecke mitten in Schleswig-Holstein gesperrt. Ein notwendiges Ausweichgleis gab es nicht. Die meistbefahrene Strecke in Schleswig-Holstein (über 300 Zugbewegungen/d) braucht dringend Alternativen.
In Hamburg wird über die Aufgabe des Sackbahnhofs Altona zugunsten der Ausweisung von Wohnbauflächen schon seit langem beraten.
Nun aber kommt durch folgende Ideen Bewegung in die Angelegenheit:
Der bisherige S-Bahnhof Diebsteich wird der neue Bahnhof Altona-Nord direkt am Durchfahrtgleis Richtung Dammtor-/ Hauptbahnhof. Alle bisher notwenigen Wendemanöver oder Fahrerwechsel würden überflüssig.
Da das Ziel Hauptbahnhof mit den vielen Arbeitsplätzen in der City ohnehin das deutlich attraktivere Ziel in Hamburg ist, ist dies für die meisten Pendler ein Zeitgewinn. Auch der Fernverkehr der Bahn wird sich zukünftig noch mehr auf den Hauptbahnhof in der Hansestadt konzentrieren und die knappen Kapazitäten auf der Strecke an der Verbindungsbahn zwischen Fernsehturm und Dammtor frei machen. Damit werden weitere Zugverbindungen in Richtung Hauptbahnhof- auch der aus Tornesch- möglich. Ähnliche Auswirkungen wird auch die endgültige Fertigstellung von Stuttgart 21 bis nach Hamburg hin haben. Es werden neue IC-Verbindungen aufgelegt, die die Veränderung sämtlicher Ankunftszeiten erfordern.
Wirklichkeit könnte das Ganze zum Fahrplanwechsel 2024 werden. Das klingt zwar nach einem langen Zeitraum, ist aber angesichts der üblichen Projektdauer eher als eine kurzfristige Umsetzung anzusehen.
Für Tornesch, das derzeit im Schnitt 2 Verbindungen pro Stunde nach Altona und eine zum Hauptbahnhof hat, ergibt sich durch eine zweite stündliche Verbindung zum Hauptbahnhof eine richtige Qualitätsverbesserung. 2+2 lautete die Forderung von der Bahninitiative, denn eine gute Bahnanbindung ist ein echter Standortvorteil.

20.04.2018 - Marktgespräche

Danke liebe Tornescherinnen und Tornescher

für die zahlreichen Hinweise und interessanten Fragen zum Breitbandausbau in Tornesch, Regenrückhaltebecken, zu Tornesch am See, zu Kita- und Tagesbetreuungsplätzen, der Verkehrssituation, Polizeistation u.u.u. Ich habe jeden Ihrer Hinweise aufgenommen und vielfach konnte ich Ihnen Sachgründe und Lösungen nennen. Ich bedanke mich sehr herzlich für die freundlichen Gespräche und Ihr Vertrauen. Mir ist bekannt, wie schwierig es derzeit ist, einen Betreuungsplatz für Ihr Kind zu finden. Deshalb bedanke ich mich stellvertretend an alle Eltern bei Frau Witte (s. Bild), die nicht mit Vorwürfen, sondern Verständnis reagieren. Bislang haben die Kita-Leitungen und auch Tagesmütter mit Frau Börner immer noch eine Lösung für Notfälle gefunden. Danke, liebe Mitglieder des Ausschusses für Jugend, Sport, Soziales, Kultur und Bildungswesen, dass Sie meinen Vorschlag zur Übergangs-Elementargruppe mit 20 Plätzen in der ehemaligen Lerninsel bis zur Fertigstellung der Kita- Seepferdchen zugestimmt haben.
Mein Dank in dieser Sache gilt weiterhin:
Schulleiterin Frau Gudrun Rechter - für die Bereitstellung des Raumes
die Schulsozialpädagoginnen Christine Bornau und Vera Lempfert fürs Umziehen in andere Räume
Frau Bode
Frau Gisdepski von der Kita-Aufsicht, für die Genehmigung
Claudia Meinert und Katrin Elsner - für die Umsetzung!
Zum neuen Kita-Jahr soll es losgehen.

Ich werde die Marktgespräche fortsetzen. Kommen Sie mit mir ins Gespräch. Zeit und Ort werde ich rechtzeitig bekannt geben.

Ich wünsche ein sonniges Wochenende!

Ihre
Bürgermeisterkandidatin

Sabine Kählert

16.-23.04.2018 - Antworten auf die Fragen der Uetersener Nachrichten an die Bürgermeisterkandidaten

Antworten auf die Fragen der Uetersener Nachrichten

Welche Pläne haben Sie, um den Tornescher Ortskern attraktiver zu gestalten?

Ich stelle mir einen Ortskern vor, der zum Bummeln und Verweilen einlädt. So gehört das gemütliche Café genauso dazu, wie verschiedene Möglichkeiten zum Einkaufen und Dienstleistungsunternehmen. Für den Ausbau der ärztlichen Versorgung werde ich den Plan zum Bau eines Ärztehauses auf dem alten Postgelände weiter unterstützen. Unser kleiner feiner Wochenmarkt ergänzt wunderbar das Lebensmittelangebot im Ort, muss erhalten und in die Planung einbezogen werden. Es gilt, das Angebot in der Friedrichstraße zu stärken. Dafür hoffe ich auf die Wiedereröffnung unseres ehemaligen Geschenkeladens in der künftigen Gewerbezeile im Erdgeschoss des im Bau befindlichen Wohnhauses. Veranstaltungen sowie der künftige Weihnachtsmarkt beleben unseren neuen Ortskern.

Wie soll Ihrer Meinung nach der Weihnachtsmarkt künftig ausgestaltet sein?

Der Weihnachtsmarkt sollte in der Zukunft, wie in anderen Städten auch, im Ortszentrum stattfinden. Wünschenswert wäre, dass sich sämtliche im Ortszentrum befindlichen Unternehmen zu einer Interessengemeinschaft zusammenschließen und die Organisation des Weihnachtsmarktes übernehmen.
Das bekannte und geschätzte Angebot von Vereinen, Verbänden, Kindertagesstätten und der AG Tornescher Wohlfahrtsverbände wird integriert und durch kommerzielle Anbieter ergänzt. Mein Wunsch wäre die Etablierung eines stimmungsvollen Weihnachtsmarktes, der zur Freude aller TornescherInnen geplant und durchgeführt wird. Außerdem sollte dem Wunsch nach spontanen After – Work- Gesprächen in der Adventszeit an einem Glühweinstand Rechnung getragen werden .

Wie soll eine adäquate Versorgung mit Kita-Plätzen sichergestellt werden?

Eine bedarfsgerechte Versorgung erfordert die Kenntnis der tatsächlichen Bedarfe der Eltern. Die Stadt hat die Geburtenzahlen zu einem Stichpunkt und zusätzlich den geschätzten Bedarf für künftige Baugebiete zu melden. Diese Zahlen werden in einen verbindlichen Bedarfsplan aufgenommen, nach dem Plätze und Zuschüsse dafür bewilligt werden.
Problem: Spätere Zuzüge, veränderte Betreuungsbedarfe
Folge: Kurzfristige Änderungen der Bedarfe sind im Bedarfsplan (gilt 2 Jahre) nicht berücksichtigt.
Lösung: Neuordnung der Bedarfsermittlung und - anerkennung für alle Zuschüsse durch Einführung der landesweiten Kita-Datenbank, zusätzliche Schaffung von Kita- und Tagespflegeplätzen sowie Betriebskitas, Entwicklung neuer Betreuungsmodelle und bessere Betriebskostenförderung durch Land und Kreis.

Der Anteil der Generation 65+ an der Gesamtbevölkerung wird in Tornesch laut jüngster Prognose bis 2030 um 47 Prozent steigen. Wie wollen Sie den Wünschen und Bedürfnissen der älteren Tornescher gerecht werden?

Es ist eine Infrastruktur zu schaffen, die den Bedürfnissen aller Generationen gerecht wird. Barrierefreie Fußwege, eine längere Fußgängerampelschaltung, stolperfreie Bordsteinabsenkungen u. v. m.

Bezahlbare barrierefreie Wohnungen und moderne Notrufsysteme sind zu schaffen, damit Lebenslanges Wohnen in den eigenen vier Wänden möglich wird. Der Leistungskatalog des Betreuten Wohnens ist den Bedarfen anzupassen, neue Wege für die Finanzierung sind zu entwickeln. Das Angebot für ärztliche Versorgung ist darauf auszurichten. Der öffentliche Personennahverkehr ist auszubauen, über eine Anrufbuslinie sollte beraten werden.

Sportvereine werden unterstützt bei Schaffung von Seniorensportangeboten. Tornesch fördert weiterhin die ehrenamtlich organisierte Seniorenfreizeit im POMM 91.

Werden Sie sich für die Wiedereröffnung der Polizeistation in Tornesch einsetzen?

Die Polizeistatistik 2017 weist trotz Schließung der Polizeiwache in 2016 ein erfreuliches Ergebnis für Tornesch aus.
Die anschließend in Tornesch eingeführten Bürgersprechstunden wurden mangels Nachfrage eingestellt. Gegenwärtig sorgen 37 Polizeieinsatz- und 2 Leitungskräfte für die Sicherheit von 44.000 Einwohnern.
Ist diese personelle Besetzung ausreichend, um das Einsatzgebiet gut versorgen zu können? Alle Maßnahmen zum Erhalt der Wache waren erfolglos. Die bewährte Zusammenarbeit zwischen der Stadt und der Polizei wurde fortgesetzt. Damit eine hohe Präsenz durch Streifenfahrten, Fußstreifen, die Präventionsarbeit sowie das Projekt der Schulpaten gesichert werden kann, setze ich mich für eine bessere personelle und sächliche Ausstattung der Polizeiwache ein.

Weder eine Bahnunterführung in Richtung Prisdorf, noch eine ausgebaute K22 sind in Sicht. Wie kann die Verkehrssituation in Tornesch verbessert werden und wie stehen Sie zu der beschlossenen neuen Abbiegespur auf der Esinger Straße im Stadtzentrum?

Nach über 35 Jahren der Planung wird das Planfeststellungsverfahren für die K22 mit einem entsprechenden Beschlussfassung noch in diesem Jahr beendet.
Für den Umsetzungsbeginn wird entscheidend sein, ob der Kreis Pinneberg als Bauherr Finanzmittel in den Haushalt einstellt. Mit der Trasse könnte der innerstädtische Verkehr um 16% reduziert werden. Weitere Maßnahmen zur Entlastung: Ausbau des ÖPNV und des Radwegenetzes, eine Schnellbuslinie oder auch Car-Sharing. Die Entscheidung über diese Maßnahmen treffen die Ratsmitglieder. Die Abbiegespur ist beschlossen, Fördermittel sind bewilligt. Sollte die neue Ratsversammlung den Maßnahmebeginn stoppen, empfehle ich, als ersten Schritt die „intelligente“ Ampelschaltung zu wählen. Damit würden Baumaßnahmen entfallen und Kosten gespart werden können.

Werden Sie sich für eine mögliche Stadtbahn zwischen Uetersen und Tornesch einsetzen?

Nein, weil keines der Gutachten eine erhebliche Entlastung des Verkehrs durch Schaffung einer Stadtbahn bestätigt hat. Der Zeitbedarf für den Weg von Uetersen zum Tornescher Bahnhof und zurück mit dem Fahrrad oder dem KFZ ist deutlich geringer. Deshalb wird dieses Angebot nach meiner Meinung nicht angenommen werden. Untersuchungen haben darüber hinaus nachgewiesen, dass die notwendige Investition in Infrastruktur und Fahrzeuge nicht wirtschaftlich ist. Somit wird sich kein Unternehmen finden, das die Stadtbahn ohne Zuschüsse der Städte betreiben wird.
Der Endpunkt der Stadtbahn auf Höhe der Kreuzung Ahrenloherstr./Esinger Str./Friedrichstr. wird die Verkehrsbelastung zusätzlich erhöhen und keinesfalls entlasten.

Das Interesse an Lokalpolitik scheint insgesamt gering. Im Sitzungssaal des Rathauses herrscht häufig gähnende Leere. Ist das für Sie ein Problem?

Das Desinteresse ist einer zunehmenden Politikverdrossenheit zuzuordnen und kann durchaus zu einem Problem werden, wenn die Planungen und Beschlüsse sich nicht mehr an den allgemeinen Bedürfnissen ausrichten. Zudem befürchte ich, dass auch die Bereitschaft zur Übernahme dieser ehrenamtlichen Tätigkeit mangels Wertschätzung weiter zurückgeht.
Meine Betroffenheit wächst bei Betrachtung der Wahlbeteiligung. Gerade auf die Entwicklung des Ortes, die Schulen, die Kindergärten u.v.m. kann durch Anregungen in den Gremien Einfluss genommen werden. In den sozialen Medien wird viel kritisiert, aber leider fehlen oft konstruktive Vorschläge.
Danke an die politischen Vertreter, die zum Wohle der Allgemeinheit ehrenamtlich viel Freizeit für die Entwicklung von Tornesch investieren.

Welche Rolle spielen für Sie der Umweltschutz und eine „grüne Lunge“ für Tornesch?

Der Umweltschutz soll und muss bei allen Planungen beachtet werden. Das ist unser Lebensraum, den es zu schützen gilt. Dies beginnt schon bei der Müllvermeidung endet aber noch lange nicht bei dem Verbot des Einsatzes von m Einsatz. Die die Ausgleichsflächen, Grünflächen, Landschaftsschutzgebiete, Wald, Natur sind unsere „grüne Lunge“. Tornesch ist nur dann liebens- und lebenswert, wenn Natur und Landschaft erhalten werden. Für Bebauung muss ein Ausgleich geschaffen werden. In den Wohngebieten sind kleine Naherholungsbereiche zu schaffen.
Wiesen werden benötigt, um Insekten Nahrung zu geben, die für das ökologische Gleichgewicht unverzichtbar sind. Ich möchte, dass auch mein Enkel mit seinen Kindern noch in einer gesunden Umwelt leben kann. Dazu sollten wir alle beitragen.

Wird der See im gleichnamigen Neubaugebiet während der kommenden Wahlperiode fertiggestellt?

Das ist natürlich schwer zu sagen, weil die künftige Zusammensetzung der politischen Gremien noch nicht bekannt ist.
Der See ist das Kernelement in diesem Quartier . Mit angrenzendem Platzbereich und einer großzügigen Grünanlage soll er als Naherholungsbereich ein Treffpunkt für unsere der Bürgerinnen und Bürger werden. Die Grundstücke in den benachbarten Quartieren sind städtebaulich angepasst. Ich gehe davon aus, dass der See in der kommenden Wahlperiode fertiggestellt wird. Die Bürgerinnen und Bürger warten schon darauf. Investoren haben die Planungen aufgenommen.

Tornesch wird laut Experten bis 2030 zu den am stärksten wachsenden Kommunen im Kreis Pinneberg gehören. Wie wollen Sie das Wachstum „verträglich“ gestalten?

Diese mir bekannte Untersuchung hat die Aussage getroffen, dass Tornesch wachsen wird, während andere Städte im Kreis Pinneberg an Einwohnern verlieren werden. Ein maßvolles Wachstum wird durch die Entwicklung neuer Baugebiete und die Festlegung in B-Plänen gesteuert. Wachsen kann eine Stadt nur, wenn sie weitere Baugebiete ausweist und entsprechende Planungen auch umsetzt. Bei der Ausweisung von weiteren Baugebieten ist auf den Ausbau der Infrastruktur einschließlich des Angebots an Schulen, Kitas, altersgerechte Wohnungen etc. zu achten.

Was werden Sie als erstes angehen, wenn Sie Rathauschef sind?

Als neue Bürgermeisterin von Tornesch werde ich zunächst einmal mit meinen MitarbeiterInnen sprechen.

Nach der zeitgleichen Kommunalwahl ist die konstituierende Sitzung der Ratsversammlung vorzubereiten, damit die politische Arbeit schnellstmöglich fortgesetzt werden kann.

Ich spreche mit allen Fraktionen und den Vereinen und Verbänden, um gemeinsam Ziele für die Entwicklung von Tornesch abzustimmen.

Gemeinsam mit den Führungskräften werden begonnene Maßnahmen fortgesetzt, erfolgreich beendet und die Verwaltung organisatorisch weiterentwickelt. Da ich als langjährige Leiterin des Amtes für soziale Dienste das Rathaus und viele politischen Vertreter gut kenne, werde ich mich mit nur sehr kurzer Einarbeitungszeit schnell in die Arbeit für unsere Stadt stürzen können.

11.04.2018 - Besuch in der Cecilienburg

Die meisten Bewohnerinnen und Bewohner unserer Altenheime sehen zwar die vielen Plakate, werden aber leider nicht zur öffentlichen Kandidatenvorstellung kommen können. Ich habe daher bei der Heimleiterin der Cecilienburg Frau Martin angefragt, ob Interesse an einer Vorstellung besteht. Frau Martin hat mich herzlich eingeladen. So war ich gestern im Birkenweg und heute in der Uetersener Straße. Ich habe mich sehr über das Interesse der Bewohnerinnen und Bewohner gefreut. Sie haben mir viele Fragen zum Thema Verkehr, dem Zustand der Fußwege und zur Schaffung eines Ortskerns gestellt. Wichtig war Ihnen auch, dass ich dafür sorge, dass die schönen Veranstaltungen für die Seniorinnen und Senioren weiter angeboten werden. Das habe ich ihnen gerne versprochen. Ich finde es großartig, dass Frau Martin und ihr liebevolles Team dafür sorgen, dass diese Ausflüge möglich sind. Mehrere Bewohner erinnerten sich auch daran, dass ich beim Frühlingsfest Sekt und Getränke mit ausgeschenkt hatte, eine andere erzählte mir, sie habe sich schon den ganzen Tag gefreut mich wiederzusehen. Sie kannte mich aus dem Rathaus. Auch die älteren Mitbürger gehören zu uns. Ich werde sie nicht vergessen.

29.03.2018 - Gespräche mit TornescherInnen in der Einkaufspassage

Mit Hinweis in den Uetersener Nachrichten und über meine Facebook-Seite hatte ich mitgeteilt, dass ich am 29.03.2018 in der Zeit von 10.00 bis 13.00 Uhr auf dem Tornescher Wochenmarkt für Gespräche mit TornescherInnen zur Verfügung stehe.

Früh morgens beim Schneematsch schieben, habe ich denn doch umdisponieren müssen. Es war zu nasskalt für Gespräche auf unserem tollen Wochenmarkt. Bestimmt hätte ich mir eine Erkältung eingefangen. Danke Herr Hollender, dass ich mein Quartier hinter der Kasse einnehmen durfte. Kaum eingerichtet, wurde ich auch schon freundlich begrüßt. Viele Bürgerinnen und Bürger nahmen die Gelegenheit wahr und stellten mir Fragen zu verschiedenen Themen wie u. a. meine Vorstellungen zur Lösung der Finanzprobleme, der Verkehrsprobleme, zum Thema "Abschaffung von Straßenausbaubeiträgen" und wann denn wohl die Wahlbenachrichtigungen zu erwarten seien. Da mir das genaue Datum von unserem Wahlamt noch nicht mitgeteilt worden war, musste ich passen. Sorry - aber heute Nachmittag habe ich sofort im Büro nachgefragt. Herr Reinhold rechnet mit dem Versand in der kommenden Woche.

! Kleiner Tipp:

Wer Briefwahl beantragen möchte, schaut einfach auf die Homepage der Stadt Tornesch. Dort kann formlos unter "Kontaktformular" bei Frau Elheme Metaj der Antrag auf Zusendung der Briefwahlunterlagen gestellt werden. Und dann kann gewählt werden.

Danke liebe Gesprächspartner für Zuspruch und Ihre Zusage mir Ihre Stimme geben zu wollen! Gerne komme ich wieder mit Ihnen ins Gespräch. Vielleicht schon beim Osterfeuer am kommenden Samstag. Ich würde mich freuen!

28.03.2018 - Mitgliederversammlung der DLRG Region Uetersen e.V.

Wegen Verhinderung des Bürgermeisters der Stadt Tornesch durfte ich das Grußwort der Stadt Tornesch überbringen. Für die Stadt Uetersen war Herr Faust, 1. Stadtrat der Stadt Uetersen anwesend und überbrachte deren Grußwort.

Mit Blick auf den Namen des Vereins lässt sich zunächst nicht erkennen, was die DLRG mit unserer Stadt Tornesch zu tun hat. Aber zur Region Uetersen gehören immerhin 306 von 1.221 Mitgliedern, die in Tornesch leben. Die DLRG ist eine gemeinnützige und selbständige Wasserrettungsgesellschaft. Es ist bekannt, dass Rettungsschwimmer die Küsten von Nord- und Ostsee, Badeeinrichtungen in den Binnengewässern und Flüssen, Schwimmbäder und Veranstaltungen am und auf und im Wasser bewachen. Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite des Vereins (hhtps://region-uetersen.dlrg.de).

Fast alle Eltern von kleinen Kindern kennen die Organisation und ihre Schwimmlehrer, die auch unseren Tornescher Kindern – meistens in der Schwimmhalle in Uetersen – das Schwimmen beibringen. Die Mitgliederversammlung war mit 55 TeilnehmerInnen sehr gut besucht. Uwe Schankin der Vorsitzende führte gut gelaunt und sehr straff durch die lange Tagesordnung. Er hatte sich zum Ziel gesetzt die Dauer von 1 Std. und 30 Minuten nicht zu überschreiten. Das ist ihm trotz der 13 Tagesordnungspunkte, unter denen auch Wahlen waren, sehr gut gelungen. Das liegt sicher auch daran, dass der Verein sehr professionell geführt wird und die Finanzen geordnet sind. Der Verein verfügt über gute Rücklagen und erhält auch immer Spenden. Dennoch - der VW Bus ist in die Jahre gekommen und in naher Zukunft steht wohl eine Ersatzbeschaffung an. Dafür wird gespart.

Beeindruckend ist, dass im Jahr 2017 regelmäßig etwa 500 Kinder, Jugendliche und Erwachsenen zu den Trainingszeiten in der Jürgen-Frenzel Schwimmhalle in Uetersen begrüßt werden können. 39 AusbilderInnen haben 2204 Unterrichtsstunden in der Halle verbracht, um Kindern das Schwimmen beizubringen, aus Schwimmanfängern erfahrenere Schwimmer und aus erfahrenen Schwimmern Rettungsschwimmer zu machen. Neben der Ausbildung von 19 Ersthelfern wurden im Jahr 2017 insgesamt 253 Schwimmabzeichen ausgestellt.

Und außerhalb dieser Zeiten haben zahlreiche Ehrenamtliche Zeit investiert, um den reibungslosen Übungsbetrieb zu sichern und den Verein zu führen.

Leider war die Schwimmhalle in Uetersen ab September 2017 wegen Renovierungsarbeiten gesperrt.

Erfreulicherweise hat die DLRG Elmshorn den Uetersener Trainingszeiten in der Traglufthalle in Elmshorn zur Verfügung gestellt. Seitdem wissen die Uetersener die Halle in Uetersen noch mehr zu schätzen, wenn auch oftmals sehr kurzfristig Hallensperrungen ausgesprochen werden. Es ist dann immer hohe Kunst der Übungsleiter, alle Eltern zu erreichen, um zu vermeiden, dass die Kinder zurückgeschickt werden müssen. Das war denn auch der Wunsch – frühzeitige Information.

!Ein Problem hat der Verein aber doch:

Im Vereinseigentum befindet sich neben dem erwähnten VW Bus auch ein Boot, mit den Maßen 8,00 m Länge mit Trailer und Breite 2,10 m, Höhe 2,70 m. Der Bus hat die Maße: L 6,50 m, B 2,00 m, Höhe 2,65 m. Der Verein sucht dringend eine Unterstellmöglichkeit.
Liebe Tornescherinnen und Tornescher, wenn Sie eine Möglichkeit haben, machen Sie doch bitte der DLRG Region Uetersen ein Angebot. Sie finden die Kontaktadresse auf der oben genannten Internetseite.

Ich habe bei der Mitgliederversammlung sehr große Harmonie zwischen den Mitgliedern und dem Vorstand festgestellt. Ganz besonders zu loben ist die großartige Jugend- und Ausbildungsarbeit!

! Weiter so, liebe DLRG – Region Uetersen und ich drücke die Daumen, dass sich jemand meldet, der eine Unterstellmöglichkeit anbietet!

26.03.2018 - Fragen und ausführliche Antworten / Grundlage für den Text in der FDP-Zeitung

Fragen und ausführliche Antworten/ Grundlage für den Text in der FDP-Zeitung

Liebe Mitglieder des FDP-Ortsvereins Tornesch, vielen Dank, dass Sie mich unterstützen und mir die Gelegenheit gegeben haben, meine Antworten auf Ihre Fragen in Ihrer Zeitung Tornesch liberal, die Ende April 2018 erscheinen wird, für alle Tornescher Bürgerinnen und Bürger zu veröffentlichen. Verständlicherweise kann das nur in einer gekürzten Fassung erfolgen. Deshalb habe ich hier nochmal den vollständigen Text eingestellt.

Hier die Fragen und ausführlichen Antworten:

Bitte skizzieren Sie Ihre bisherigen beruflichen Erfahrungen

Beruf:
Verwaltungsfachwirtin; seit 01.04.1981 bei der Stadtverwaltung Tornesch tätig, 20 Jahre in Führungsverantwortung für die Bereiche Soziales, Jugend, Senioren, Sport, Kinderbetreuung, Schulen, Kultur, Betreutes Wohnen und öffentliche Wohnbauförderung.

Berufliche Verbindungen:
Gute Zusammenarbeit mit allen vor Ort tätigen Vereinen und Verbänden, Überregionales Netzwerk aus der landesweiten Mitarbeit in Arbeitskreisen und Ausschüssen

Verbindungen zu Wirtschaftsunternehmen und Nebentätigkeit:
Seit 18 Jahren Mitglied des Aufsichtsrates in einem mittelständischen Wohnungsbauunternehmen, davon 10 Jahre als Vorsitzende dieses Gremiums

Welche 3 wichtigsten Ziele haben Sie für das Bürgermeisteramt?

Ich möchte Ihre Bürgermeisterin werden, weil ich die dafür erforderliche Fachkenntnis besitze und die begonnen Projekte kenne (Fortentwicklung Seegrundstück im Quartier Tornesch am See, Bau der Kita Seepferdchen, Erweiterung des Gewerbegebietes u. v. m).

Zusammen mit den Mitgliedern der am 06.05.2018 neu gewählten Ratsversammlung und dem engagierten Rathausteam möchte ich diese ohne Zeitverzug fortsetzen und beenden.

Der Haushalt muss saniert werden und auch dafür werde ich zusammen mit meinen MitarbeiterInnen Lösungen erarbeiten, die einen noch effizienteren Mitteleinsatz sowie eine verbesserte Kostenkontrolle ermöglichen und wieder Handlungsspielräume ermöglichen.

Wie stellen Sie sich die Zusammenarbeit mit der Politik vor?

Da ich keiner Partei angehöre und unabhängig bin, werde ich mit allen Mitgliedern der Ratsversammlung vertrauensvoll und transparent an der Entwicklung unserer Stadt zusammenarbeiten. Dafür werden die für Entscheidungen erforderlichen Informationen vollumfänglich, sach- und zeitgerecht zur Verfügung gestellt.

Was bedeutet für Sie eine moderne Verwaltung?

Die bereits sehr bürgerfreundliche Verwaltung werde ich bei steigenden Anforderungen stetig weiter entwickeln, damit sie weiterhin leistungsfähig bleibt und auch digital gut aufgestellt ist.

Es muss gelingen, die Arbeitsplätze noch attraktiver zu gestalten, um dem Fachkräftemangel zu begegnen und weiterhin attraktiv für Bewerberinnen und Bewerber und für junge Menschen bei der Berufswahl zu bleiben.

Daneben gilt es die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern und gleichzeitig durch die Einführung von Homeoffice und Flexibilisierung der Arbeitszeit die Verkehrsbelastung zu reduzieren.

Gute Arbeitsbedingungen + ein gutes Betriebsklima = Hohe MitarbeiterInnen-Motivation + Guter Bürgerservice.

Wie wird Tornesch in 20 Jahren aussehen und was wird sich geändert haben?

Tornesch in 20 Jahren

Eine prosperierende Stadt mit rd. 20.000 Einwohnern

Verkehrsprobleme gelöst durch:

Verbesserten ÖPNV und das 3. S-Bahn-Gleis nach Hamburg

Reduzierung des Berufsverkehrs durch Flexibilisierung von Arbeitszeiten und Homeoffice

Straßen und Radwege sind behindertengerecht ausgebaut und befinden sich in einem guten Zustand

Umwelt geschützt :

Naherholungsgebiete sind gut erhalten und durch Ausgleichsmaßnahmen erweitert.

Auf Bienenwiesen summt und brummt es - Rekordernten für leckeren Honig.

Der geschaffene See als beliebter Treffpunkt und Naherholungsbereich hat sich

gut in die Natur eingefügt.

Leistungsstarkes Internet in allen Stadtbereichen

Vereinbarkeit von Familie und Beruf erreicht und Bildung verbessert

Bedarfsgerechte Kinderbetreuungsplätze mit gut ausgebildeten Fachkräften sorgen für frühe

Bildung.

Schulen sind personell, baulich, digital und sächlich auf dem neuesten Stand.

An allen Schulen gibt es ein Ganztagsangebot, in das die Angebote der Vereine und

Verbände integriert sind. Das Land trägt die Kosten des Ganztags einschließlich

Schulsozialarbeit, der Schulträger die für die Sachmittel.

Die Volkshochschule hat ihr Bildungsangebot fortlaufend den Bedarfen angepasst und ist anerkannter Partner der Agentur für Arbeit bei der Weiterbildung und für Umschulungsmaßnahmen

Die Stadtbücherei ist medial modern aufgestellt und versteht sich als Informationsvermittler. Sie ist Bildungsträger in Sachen Literatur und unterstützt die Schulen

Ein attraktiver Ortskern ist geschaffen, voll umfängliche ärztliche Versorgung gesichert, die Infrastruktur erweitert.

Kulturgut wird gemeinsam mit den Kulturvereinen liebevoll erhalten und damit die Geschichte von Tornesch bewahrt.

Vielfältige Freizeitangebote von Sportvereinen, Veranstaltungen von Kulturvereinen und Verbänden größtenteils ehrenamtlich aber mit Bezuschussung der Stadt stehen für alle Generationen zur Verfügung und sorgen auch für die Integration von Neubürgern .

Die Jugendlichen freuen sich über eine Disko am Ortsrand und ein Café im Ortszentrum.

In allen Gewerbegebieten haben sich erfolgreiche Unternehmen angesiedelt, die zahlreiche moderne Arbeitsplätze bieten.

Verwaltung und Politik arbeiten vertrauensvoll und zielorientiert auch mit Umlandkommunen zum Wohle von Tornesch zusammen.

Keine "Windhundrennen" auf Förderprogramme des Bundes und des Landes mehr, weil Planungsinstrumente vorhanden sind, die Bedarfe landesweit ermitteln lassen und aus dieser eine nachhaltige Projekt - und Finanzplanung erstellt werden kann. steht (Stichwort - landesweite Kita-Datenbank/ Benchmark möglich z. Bsp. durch einheitliche Kosten- und Leistungsrechnungen)

Der städtische Haushalt ist geordnet, weist Rücklagen und freie Handlungsspielräume aus.

Ein Traum?? - Aber manche Träume werden wahr!

Ihre

Sabine Kählert

24.03.2018 - Mitgliederversammlung des Sozialverbandes Deutschland im POMM 91

Meine beiden Großmütter verloren im Krieg ihre Ehemänner und flohen mit ihren kleinen Kindern, meiner Mutter und meinem Vater, aus Pommern nach Dänemark. Sie lebten dort einige Zeit in einem Lager und fanden später in Kummerfeld und Pinneberg ein neues Zuhause. Damals hatten sie eigentlich außer der Kleidung am Anfang nichts und beide wurden damals vom Reichsbund (der Vorgängerinstitution des Sozialverbandes) sehr unterstützt. Aus meiner beruflichen Tätigkeit habe ich sehr oft die großartige Hilfe durch den Sozialverband wahrgenommen. Der Ortsverein unter dem Vorsitz von Herrn Hans-Joachim Selk ist eine starke Gemeinschaft mit großem Zusammenhalt.

Der SoVD kann seine Mitglieder in zahlreichen Rechtsgebieten der Sozialversicherung unterstützen. So hilft er unter anderem im Rahmen der Kranken-, Unfall-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung sowie in Fragen, die Menschen mit Behinderungen betreffen.

„Gemeinsam statt Einsam“ ist das Motto und dem kann ich nur zustimmen.

Vielen Dank, Herr Selk und liebe Mitglieder, für die Gelegenheit zur Vorstellung als Bürgermeisterkandidatin.

23.03.2018 - Vorstellung bei der Gruppe Ü 60 im POMM 91

Die munteren jung gebliebenen Ü60 unter der Leitung von Peter Zimmermann hatten schon vor geraumer Zeit gebeten, dass die Bürgermeisterkandidaten sich und ihre Ziele vorstellen.

Diesem Wunsch bin ich gerne nachgekommen. Auch der Kandidat der CDU, Bernhard Janz war der Einladung gefolgt. Nach der persönlichen Vorstellung wurden Fragen gestellt, die abwechselnd von

meinem Mitbewerber und mir beantwortet wurden. Es war ein erster gemeinsamer Auftritt, in dem

die Unterschiede von den Mitgliedern zur Kenntnis genommen wurden. Vielen Dank für die anschließenden Gespräche und die guten Wünsche für einen Wahlsieg meinerseits.

23.03.2018 - Plakatierung in Tornesch

Die Plakate lagen schon geraume Zeit in unserem Keller. Die Genehmigung zur Plakatierung befand sich in meinem Ordner. Eigentlich ist es nicht so sehr nach meinem Geschmack, mein Konterfei in ganz Tornesch zur Ansicht zu bringen, aber das gehört nun einmal zu einer Wahl dazu. Wählerinnen und Wähler möchten sich ein "Bild" machen.
Also früh morgens los, um zusammen mit meinen tollen Helfern gute Standorte auszuwählen und Plakate aufzuhängen.
Freunde, die nach einem längeren Urlaub am Samstag zurückkehrten haben mich dann gefühlt 50 bis 60 Mal begrüßt, ohne dass ich ihre Heimkehr registrieren konnte, so schrieben sie. Es brauchte schon einige Zeit, 60 Plakate gleichmäßig auf das Stadtgebiet zu verteilen.
Da ich für den Nachmittag bei den Ü60ern für eine Vorstellung eingeladen war, durfte ich früher meine Arbeit beenden. Ganz lieben Dank an Heiko Kubik und Tim für die großartige Hilfe und den vielen freundlichen Bürgerinnen und Bürgern, die mir aus dem Auto, vom Fahrrad, aber auch während ihres Wochenendeinkaufs viel Erfolg bei der Wahl zuriefen. Ich habe mich sehr darüber gefreut.

21.03.2018 - Suur Supp eten beim Kulturverein Tornesch

Suur Supp Eten mit Ünnerholen vun de Esner Danzmüüs un de Plattdüütsche Krink "lütt" un "groot" in't Heimathuus.

Ich mag plattdeutsch und verstehe es ausgezeichnet - nur.... kann ich es leider nicht sprechen. Gut gelaunt begrüßte der Vorsitzende der Kulturgemeinschaft Harald Schultz alle Gäste und kündigte die Ünnerholen an. Bezaubernd waren die Esner Danzmüüs unter der Leitung von Valentina Holz. Kleine Tanz-Häschen und bezaubernde Ballerinas stimmten die Gäste auf die kurzen Theaterstücke des plattdüütsche Krink ein. Die lustigen Geschichten waren kurzweilig und wurden von den Darstellern mit viel Talent vorgetragen. Bevor die Suppe serviert wurde, ist es gute Tradition noch gemeinsam das Lied dazu zu singen. Und dann wurde sie serviert.
Lecker! Deftig und gleichzeitig süßsauer. Dazu wurden Kartoffeln gereicht. Meine freundlichen Tischnachbarn füllten sich die Teller und forderten mich herzlich auf auch die Klüten (Mehlklößchen) zu kosten. Ich verzichtete gerne zugunsten der Liebhaber dieser Mehlklößchen. Es war ein schöner Abend in sehr netter Gesellschaft, in der nach dem Essen noch über die eine oder andere Tornescher Problematik gefachsimpelt wurde. Insgesamt Danke dafür an die Kulturgemeinschaft - im nächsten Jahr werde ich wieder dabei sein.

Die Kulturgemeinschaft warb am Ende der Veranstaltung noch in eigener Sache um Mitglieder. Gerne setze auch ich mich dafür ein, damit es auch in Zukunft noch mehr solcher schönen Veranstaltungen gibt.
Danke liebe Kulturgemeinschaft!

17.03.2018 - TO All veranstaltet den legendären St. Patrick´s Day

Klar war mir, dass irish folk geboten werden würde und ich hoffte auch auf den traditionellen Auftritt der Stepptanz-Gruppe. Leider, wie der Vorsitzende von To All, Harald Scharfenstein bei der Eröffnung der Veranstaltung beklagte, hatte die Grippe auch einige Tänzer niedergestreckt.
Die Enttäuschung darüber wich durch die mitreißenden Lieder der Gruppe Wide Range, die auch ruhige romantische Lieder im Repertoire hatte.

Ganz hervorragend war wieder einmal die Bewirtung durch die ehrenamtlichen Helfer von TO All um ihren Vorsitzenden Harald Scharfenstein. Freundlich und schnell wurden die Getränke, vornehmlich Guinness oder Kilkenny, gereicht und der ganz Saal roch nach dem leckeren Knoblauchbrot.

Ich habe sehr oft an den leider im letzten Jahr verstorbenen Vorsitzenden und Kulturbeauftragten der Stadt Tornesch, Hanfried Kimstaedt, gedacht.
Er hätte seine Freude an dieser ausverkauften Veranstaltung gehabt.

17.03.2018 - Aktion: saubere Landschaft

Schon der Blick aus dem Fenster am Morgen des 17.03.2018 ließ erahnen, dass warme Kleidung angebracht ist, wenn man sich beim Aufräumen beteiligen wollte - und ich wollte.

Es war bitterkalt durch den böigen kalten Wind. Also die bereits verstaute dicke Winterkleidung wieder aus dem Schrank, mit Arbeitshandschuhen und Müllsack "bewaffnen" und los.

Es ist schon beeindruckend, was so alles in die Natur geworfen wird. Vom Bremssattel über jede Menge Plastiktüten bis hin zu Flaschen und Dosen.

Schön, dass sich viele Vereine und Verbände regelmäßig, diesmal zum 32. Mal, beteiligen. Bei der anschließenden Stärkung mit einer heißen leckeren Erbsensuppe, Würstchen und Getränken wurde Rainer Lutz sehr herzlich für die Organisation gedankt.

Zum Abschluss erhielten alle Helferinnen und Helfer noch gespendete nützliche Artikel von der Firma Hellermann Tyton. Das war eine großartige Geste.
Auch wenn Rainer Lutz in den Ruhestand geht, soll diese Aktion weiter erhalten bleiben.

Das ist jedenfalls meine Meinung.

16.03.2018 - Jahreshauptversammlung des Schützenvereins Tornesch von 1954 e.V.

Danke, dass ich als Gast an der von vielen Mitgliedern besuchten Jahreshauptversammlung teilnehmen durfte. Beeindruckend waren die zahlreichen sportlichen Erfolge, die dort geehrt wurden. Die Modernisierung der Schießstände, an der sich im vergangenen Jahr viele Mitglieder mit erheblichen Eigenleistungen beteiligt haben, kann sich sehen lassen.
Der Verein verfügt über die modernste Anlage im Kreis Pinneberg. Technik und Sicherheit sind auf dem neuesten Stand.

Viele Schützenvereine haben einen erheblichen Mitgliederrückgang zu verzeichnen. Nicht so unser Schützenverein - die Anzahl der Mitglieder ist im Jahr 2017 auf 137 angewachsen.

Vielleicht liegt es neben der tollen sportlichen Anlage auch daran, dass unser Schützenverein sein sportliches Angebot um die Disziplin Bogensport erweitert hat oder auch an dem großartigen Zusammenhalt seiner Mitglieder und deren Bereitschaft immer wieder etwas für den Verein zu tun.

Besonders beeindruckt hat mich, dass der Ehrenvorsitzende Erich Eggers mit seinen 94 Jahren immer noch den Schießsport ausübt. Der amtierende Vorsitzende Udo Schöttler zeigte auf, welche Entwicklung Erich Eggers in Bezug auf die Technik der Schießstände miterlebt hat.

Die Jugendarbeit ist überdies besonders lobend zu erwähnen. Neben dem sportlichen Anreiz wird ein verantwortungsvoller Umgang mit dem Sportgerät vermittelt.

Last but not least haben die Schützen berichtet, dass sie den langjährigen Wunsch unseres Bürgermeisters Roland Krügel noch vor Beendigung seiner Amtszeit erfüllen möchten. Deshalb laufen die Planungen für einen Sommerbiathlon auf Hochtouren. Gerne unterstütze ich die Verantwortlichen bei den Vorbereitungen soweit es sich um die Terminplanung und die Abstimmung über den Veranstaltungsort handelt.

Ich wünsche unserem Schützenverein weiterhin viele sportliche Erfolge, aber weiterhin ganz besonders, dass es ihm gelingt, das großartige Miteinander innerhalb des Vereins zu erhalten.

16.03.2018 - Sitzung des Gemeindewahlausschussesfür die Bürgermeisterwahl

Am 16.03.2018 tagte der Gemeindewahlausschuss für die Bürgermeisterwahl.
Er hatte die Aufgabe festzustellen, dass alle Wahlvorschläge der Bewerber, in diesem Fall mein Wahlvorschlag, der der CDU-Fraktion mit Bernhard Janz sowie der Wahlvorschlag von Frau Maike Münster nach den geltenden Vorschriften des Gemeinde- und Kreiswahlgesetzes sowie der Gemeindeordnung für Schleswig-Holstein zustande gekommen und somit zu berücksichtigen sind.

Es wurde festgestellt, dass alle  321 von mir eingereichten Unterstützungsunterschriften gültig sind.

Somit bin ich als Kandidatin für die Bürgermeisterwahl zugelassen.

Danke für Ihren und Euren Zuspruch und das Vertrauen in mich! 

Eine weitere Hürde ist damit übersprungen – weiter geht’s.

14.03.2018 - Jahreshauptversammlung des FC Union Tornesch

Liebe Sportlerinnen und Sportler und liebe Funktionäre des FC Union Tornesch

Nachdem wir gemeinsam viele Jahre für eine Verlagerung der Sportanlage und damit eine Verbesserung der Voraussetzungen für den Spielbetrieb des FC Union gekämpft haben, hat die Stadt Tornesch neben Euch einen großen Beitrag geleistet. Mit dem Torneum wurde eine hervorragende Sportanlage geschaffen. Zugegeben, es sind noch ein paar Nachbesserungen erforderlich, aber auch darin unterstützt Euch die Stadt Tornesch.

Carsten Richter hat mit Stolz berichtet, dass der FC Union zwischenzeitlich auf 761 Mitglieder angewachsen ist. 392 Jugendliche werden von 44 Übungsleitern trainiert.

Der Verein ist innerhalb kurzer Zeit deutlich gewachsen.

Die bislang tätigen Funktionäre und ehrenamtlich Tätigen unter Vorsitz von Carsten Richter haben unglaublich viel Arbeit geleistet. Dafür ist ihnen nicht genug zu danken.

Sportvereine können sich nur entwickeln, wenn alle einen konstruktiven Beitrag dazu leisten.

Ich wünsche dem künftigen Vorstand unter der Leitung des neuen Vorsitzenden Detlev Brüggemann viel Erfolg und jede Menge konstruktiver Unterstützung aus der Mitgliederschaft.

Gemeinsam seid Ihr stark.

Carsten Richter, der 19 Jahre den Verein geführt hat und der neben Frank Mettal, Detlev Arndt, Boje Feil und Gertrud Feil für die neue Sportanlage gekämpft hat, wurde für seine Verdienste um den Verein zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Als Ehrengabe überreichte ihm der neue Vorsitzende, Detlev Brüggemann, eine Uhr.

Ich wünsche dem FC Union eine erfolgreiche Zukunft, dass alle Herausforderungen gemeistert werden und den Jugendlichen und Erwachsenen viel Spaß beim Fußball spielen.

12.03.2018 - Mitgliederversammlung des Ortsvereins Tornesch der Arbeiterwohlfahrt

Als AWO-Mitglied ist es selbstverständlich, an der Mitgliederversammlung des Ortsvereins der Arbeiterwohlfahrt teilzunehmen.
Die AWO leistet neben den anderen Wohlfahrtsverbänden in Tornesch hervorragende Seniorenarbeit. Ilse Mettjes, die Vorsitzende, berichtet über die Aktionen im vergangenen Jahr und vom Kassenwart wurde der Jahresabschluss erläutert.
Die Mitglieder entlasten den Vorstand und in den anschließenden Wahlen wurden alle Vorschläge angenommen.

Der Unterhaltungsteil wurde von der Musikschule.... geleistet.

10.03.2018 - Dorfabend

Der 42. Ahrenloher Dorfabend im Pomm 91.

Traditionell machten die Moorhuuler diesmal mit A-Cappella-Dorfrock, afrikanischen Rhythmen, einem Shanty und einem Schlager den Auftakt. Ich war begeistert und diese Begeisterung wurde noch durch die tollen schauspielerischen Leistungen der Kinder und Jugendlichen gesteigert.

Ich bewundere den Zusammenhalt und die Begeisterung der Gemeinschaft. Einfach toll.

Den Höhepunkt bildete das Theaterstück „Seeluft und Muusgift“. Ich liebe die plattdeutsche Sprache. Leider kann ich nur einige Worte sprechen, aber ich verstehe sie sehr gut. Vielleicht sollte ich sie nochmal lernen.

Ich habe mich köstlich amüsiert. Eine tolle Leistung aller Darsteller. Ich freue mich schon auf den 43. Dorfabend.
Schön, dass jetzt für Proben und alle übrigen Vorbereitungen der Ahrenloher Dorfgemeinschaft die sanierten Räume in der Alten Schule zur Verfügung stehen.

Liebe Mitglieder der Ahrenloher Dorfgemeinschaft: Schön, dass es einen solchen Zusammenhalt in der heutigen Zeit noch gibt! Bitte erhalten Sie ihn!

09.03.2018 - Sportlerehrung

Die Sportlerehrung hat eine lange Tradition in Tornesch.

Vorbereitet wird sie von den Mitarbeitern der Stadtverwaltung und findet seit einiger Zeit in der Mensa der Klaus-Groth-Schule statt.

Geehrt wurden 29 Sportlerinnen und Sportler sowie 3 Mannschaften aus den verschiedenen Sportarten für ihre herausragenden sportlichen Erfolge im Jahr 2017. Aufgelockert wurde die Veranstaltung von einer beeindruckenden Darbietung der Taekwondo-Gruppe der TUS Esingen unter der Leitung von Spartenleiter Theo Jappe, der die Taekwondo-Abteilung beim TUS Esingen vor 10 Jahren gegründet hat. Soweit es seine Zeit erlaubt, trainiert er immer eine leistungsstarke Gruppe dieser Sparte.

Für dieses Engagement wurde er neben der guten Seele des Spielmannszugs des TUS Esingen, Ute Kasprick, sowie der ehemaligen 1. Vorsitzenden und Mitbegründerin des allgemeinen Reit- und Fahrvereins Ahrenlohe, Ute Schlüter, unter der Bezeichnung "Zu würdigendes ehrenamtliches Engagement" neben den erfolgreichen Sportlern von Herrn Bürgermeister Roland Krügel, Bürgervorsteher Peter Daniel und dem Vorsitzenden des Ausschusses für Jugend, Sport, Soziales, Kultur und Bildungswesen geehrt. Die Schülerinnen und Schüler der Technik-AG der Klaus-Groth-Schule steuerten fachmännisch und zum richtigen Zeitpunkt Musik und Licht. Vielen Dank liebe Schülerinnen und Schüler!

Die Veranstaltung war erneut ausgezeichnet vorbereitet worden von den bewährten Mitarbeiterinnen aus dem Amt für soziale Dienste, Heidi Gottschalk und Monika Henning. Neben ihnen sorgten die Mitglieder des Mensavereins unter der Leitung ihres sehr aktiven Vorsitzenden Herrn Frank Galinsky für das leibliche Wohl aller anwesenden Gäste. Es war lecker!
In zahlreichen Gesprächen bei dieser Veranstaltung habe ich wieder einmal erfahren, wie wichtig die Arbeit unserer Sportvereine für die Bürgerinnen und Bürger in unserem Ort ist und Wünsche und Anregungen aufgenommen. Als gegenwärtige Sportamtsleiterin und Bürgermeisterkandidatin werde ich mich weiterhin für den Sport in unserer Stadt einsetzten.

Es war eine sehr schöne Veranstaltung und ganz besonders hat mich das Lächeln und die Freude unserer jüngsten zu ehrenden Sportlerin, Mila Luukkala, gefreut. Sie hat bei der Kreismeisterschaft als Leichtathletin den 1. Platz im Weitsprung mit 1,91 m, den 1. Platz im Ballwurf mit 9,0 m und den 1. Platz beim 50-m-Sprint in 10,2 Sekunden erreicht und stand ganz stolz bei Alina Amman, unserer schnellsten Frau in Schleswig-Holstein über 800 Meter.

Diese beiden Sportlerinnen seien stellvertretend für alle hervorragenden Erfolge genannt.

Ich freue mich insbesondere über die Entwicklung der Jugendmannschaften und sie macht mir Mut für den Erhalt des Breitensports. Das Investment der Stadt Tornesch in hervorragende Sportanlagen wird belohnt.

Schließlich trägt die Stadt Tornesch den Titel "Sportfreundliche Kommune" - zu Recht wie ich finde!

08.03.2018 - Treffen mit den Grünen

Die Grünen werden bei der Kommunalwahl am 06.05.2018 wieder dabei sein.
Grund genug für mich, um einen Vorstellungstermin als Bürgermeisterkandidatin zu bitten.
Stellvertretend für alle Mitglieder der Grünen bedanke ich mich bei Herrn Janßen, dass er mir die Gelegenheit gegeben hat, mich und meine Ziele für unsere Stadt Tornesch vorzustellen. Dabei habe ich erfahren, welche Themen die Grünen bewegen und habe folgende Themen aufgenommen:

  • Seegestaltung im Quartier "Tornesch am See"

  • Kultur und Veranstaltungen - auch zur Integration unserer Neubürger -
    Stichworte: Weihnachtsmarkt, Weinfest, Stadtfest - braucht Tornesch mehr Veranstaltungen?

  • Schaffung eines Ortskerns, der auch Treffpunkt für unsere Bürgerinnen und Bürger sein soll

  • Verkehr: Wie gelingt es Verkehr zu vermeiden? Maßnahmen zur Vermeidung einer wachsenden Verkehrsbelastung in unserer Stadt

  • Sanierung und Ausbau des Radwegenetzes

  • Umwelt: Maßnahmen gegen das Bienensterben, Erarbeitung eines Konzeptes für Renaturierungsmaßnahmen und Maßnahmen zum Schutz der Umwelt

  • Stadtentwicklung und Infrastruktur: Soll Tornesch weiter wachsen?

Diese Themen sind aus dem freundlichen Gespräch am 08.03.2018 von mir zur Kenntnis genommen worden, stellen aber keinesfalls das Wahlprogramm der Grünen dar und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit.